Stollen – eine vielgeliebte Köstlichkeit besonders in der Vorweihnachtszeit. Der Ursprüngliche wird weit im Voraus hergestellt, beinhaltet so viele Zutaten, bei denen es mich persönlich einfach nur schüttelt und ist mir vom Geschmack her auch nicht wirklich eine Köstlichkeit. Da kam mir der Spekulatiusstollen im Magazin „Deichstyle“ im Dezember 2016 erschienen Ausgabe gerade recht. Zumal da auch der Zusatz „ Wenn Sie keine Rosinen oder anderen Weihnachtsgewürze mögen!“ stand. Ich fühlte mich sehr angesprochen. Also habe ich den mal ausprobiert.

Zutaten:
250g Quark
2 Vanilleschoten
200g Margarine
75g Puderzucker
1 Prise Salz
2 Eier
500g Mehl
3 TL Backpulver
100g Spekulatius
100g Haselnüsse gemahlen
50g Pistazien gehackt (ließ ich weg)
200g Marzipan-Rohmasse
1 Ei
6 EL Orangensaft
Abgeriebene Orangenschale

Zubereitung:
Für den Teig die Vanilleschoten auskratzen, zusammen mit dem Quark, der Margarine, Puderzucker, Eier, Salz, abger. Orangenschale, Mehl und Backpulver zu einem lockeren Teig verkneten.

Für die Füllung Spekulatius fein hacken (ich habe die Kekse einfach in einen Gefrierbeutel gesteckt und bin mit der Küchenrolle mehrfach drüber gerollt, bis die Kekse schön zerbröselt waren).

Die Marzipanrohmasse mit dem Ei und dem O-Saft zu einer glatten Masse verkneten. Die Nüsse, den Spekulatius und die geh. Pistazien untermengen.

Den Teig halbieren, jede Hälfte zu einem Quadrat aufrollen und mit der Hälfte der Spekulatiusmasse bestreichen. Die Teigstücke aufrollen und jeweils in eine gefettete Stollenform mit der Naht nach oben setzen. Die Stollenform auf ein Backblech stürzen.

Im heißen Backofen bei 200 Grad 45 Minuten backen, nach 35 Minuten die Stollenform abnehmen und mit zerlassener Butter bestreichen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben und erkalten lassen.

Fazit: Ein sehr leckerer Stollen. Nicht so schwer zu machen und wem 2 ganze Stollen zu viel sind, der kann den einen ganz frisch einfrieren oder verschenken. Für meine Begriffe könnte der Spekulatiusgeschmack etwas mehr sein. Vielleicht mische ich beim nächsten Mal ein wenig Spekulatiusgewürze mit ins Mehl.