…..das Jahr. Das schreckliche. Es war einfach nicht schön. Oder war es vielleicht doch nicht so gruselig? Ja. Das ist die Frage. Gefühlt war es vielleicht einfach nicht schön. Doch genauer betrachtet, stellt sich vielleicht heraus, dass es gar nicht so fürchterlich war.

Sind es doch die schlechten Nachrichten, die einem eher im Gedächtnis bleiben als die schönen. Sind es doch die dunklen Momente, an die man sich deutlich eher erinnert als an die schönen. Wir reden hier von NORMALEN Momenten. Nicht von Geburten. Lang ersehnten Heiratsanträgen oder ähnlichem. Wir reden hier gerade von solchen Momenten, in denen man von einem guten Freund oder einer guten Freundin mit einer Kleinigkeit überrascht wird. Seien wir mal ehrlich. Diese Momente verschwinden doch direkt hinter denen, in denen wir enttäuscht wurden. Zack. Einfach weg. Schade eigentlich. Sehr schade.

Fachmännisch lässt sich das sicherlich weitreichend erklären, warum es so ist. Doch das würde hier einfach zu weit führen.

Eine Medaille hat immer 2 Seiten. Das wissen wir. Jeder von uns und trotzdem betrachten wir – je nach Situation – trotzdem nur eine. Ist halt einfacher.

Für wen das Glas mal grundsätzlich eher halb voll als anders herum ist, der mag sicherlich mal ein Silvester über sein vergangenes Jahr sagen, dass es glücklicherweise um ist. Doch eine Wiederholung eines solchen Resümees ist nicht gewünscht.

Was Du dafür tun kannst

Damit sich dieses Endergebnis nicht wiederholt und man vielleicht doch mit einem breiteren Lächeln über das vergangene Jahr blicken kann, gibt es kleine aber sehr feine Möglichkeiten, sich selber dabei zu unterstützen oder sollte ich vielleicht sagen „sich selber auszutricksen“? Beim surfen durch die Weiten des WWW fiel mir eine Box vor die Augen.

DAS IST ES!

Nimm es selber in die Hand. Her mit einem kleinen Karton. Eine Box. Komplett verschlossen. Auch nicht durchsichtig. Nur ein kleiner Schlitz. So eine Art Briefkastenschlitz. Diese wird dann noch schön gepimpt und dekorativ aufgestellt. So ist sie stets im Auge des Betrachters und wird nicht aus den Augen verloren.

Was kommt alles hinein?

Alles, was uns im HIER UND JETZT eine Freude macht. Kurz notiert. Mit Datum am besten. Und ab dafür in die Box. Fotos. Momente, die uns berühren. Sei es durch dritte, die uns überraschen. Gegebenheiten, die uns positiv berühren. Schnappschüsse. (ja sie müssen analog erstellt werden…)

Warum analog? Es geht doch darum, dass am Jahresende ein Fazit gezogen werden kann, welches nicht so negativ ausfällt. Der Überraschungseffekt bzw. der „achja-Effekt“ geht flöten, wenn durch die Digitalisierung alles zu jeder Zeit gesichtet werden kann. Also heißt es hier eher back to the roots und ab in die analoge Welt.

Am Jahresende wird die Box dann voller Spannung geöffnet und all die schönen Momente fallen uns vor die Füße. Kann es etwas schöneres geben?

Ich wünsche euch ein wunderbares 2016 mit ganz vielen glücklichen Momenten!